Lethargie und Werteverfall

Wenn eine Nation zwei Dinge braucht, um einerseits zu überleben und andererseits ein gesundes Lebensgefühl zu vermitteln, dann sind diese Dinge auf der einen Seite die Politik und auf der anderen Seite ein allgemein erkennbares Wertegefüge.

Interessanter Artikel bei PI - von Rechtskonservativer Denker

Weniger als die Politik als funktionelles Konstrukt, ist diese Werteordnung etwas Abstraktes und schwer Greifbares. Es ist etwas, das Charakter, Gestalt, Selbstverständnis und nationale Tugenden der tragenden Gemeinschaft unmittelbar mitbestimmt. Eine starke und einprägsame Werteordnung ist der fundamentale Grundsatz einer jeden nationalen Stabilität abseits wirrer Bürokratie. Werte sind keine Gesetze, keine Meinungen und auch keine Bestimmungen. Werte sind Inhalte oder gesellschaftlich erzeugte Übereinkünfte, die das Bewusstsein als Teil der definierenden Nation bedeuten. Werte sind eine Gesamtheit aus Tradition, Patriotismus, Heimatgefühl, Kulturleidenschaft und gesellschaftlichen Normen für Gerechtigkeit und Sicherheit.
Die Deutschen sind normalerweise besonders fleißig, sie sind strebsam, exakt, kulturbegeistert, familiär, selbstbewusst und unverfälscht. Es sind Eigenheiten und Gepflogenheiten, die jede Nation einzigartig und unverwechselbar machen. Diese Unverwechselbarkeit ermöglicht diese unvergleichliche Vielfalt, die der europäische Kontinent zu bieten hat. Über Jahrtausende der unabhängigen Entwicklungen verschiedenster Völker, ist diese riesige, völlig unterschiedlich geprägte Gemeinschaft erwachsen. Doch genau jene Anordnung verschiedenster Nationen mit verschiedensten Werten wird seit Jahrzehnten durch eine radikal voranschreitende Umvolkung aufs Schwerste bedroht. Nationale Werteordnungen sind nur stabil, solange sie von der einheimischen Mehrheit vertreten werden. Diese Mehrheit garantiert die Aufrechterhaltung etablierter Gepflogenheiten, die besonders in westlichen Gesellschaften ein unerreichtes Maß an Freiheit hervorgebracht haben.


Nirgendwo auf der Welt ist man so frei von Zwängen. Freie Berufswahl, hoher Wohlstand, gerechte Rechtsprechung und hohe innere Sicherheit sind Umstände, deren Stabilität normalerweise niemand anzweifeln oder gar verdenken würde. Doch der stete Tropfen höhlt den Stein. Irgendwann kann ein umfangreiches Absterben von Werteverständnissen fatale Konsequenzen nach sich ziehen. Wenn kulturelle Werte eingehen, verliert eine Gesellschaft Wertschätzung und Heimgefühl und letztendlich auch den Bezug zum eigenen Sein. Der Westen legt einen immer fataleren Kniefall vor ausländischen Einflüssen auf das Parkett. Worte werden öffentlich faktisch abgeschafft, traditionelle Feste nicht gefeiert, Parallelgesellschaften errichtet, Integrationserfordernisse beseitigt, Verbrechen übersehen und Herkunft geleugnet.
Eine Gesellschaft, die langfristig stabil bleiben möchte, muss konsequent und unmissverständlich betonen, dass die eigenen Werte die Regeln und Gepflogenheiten das Zusammenleben bestimmen und nicht die Dinge, die von Gästen aus fernen Ländern importiert werden.
Was passiert, wenn der Einheimische immer mehr zurückweicht und den Fordernden von außen immer mehr Platz einräumt? Im Gegensatz zum sozialistischen und gutmenschlichen Denken haben Gäste, deren Sozialverständnis sich fundamental von dem des Einheimischen unterscheidet, nicht die Absicht, die gabewilligen Gastgeber mit Dank zu überfluten, sondern lediglich auf ganz natürliche Weise mehr Zuwendung zu fordern. Der Gastgeber, der sowohl kulturell, als auch finanziell immer mehr in die defensive Position rückt, signalisiert den Fordernden somit immer mehr, dass die aggressive Forderungsstrategie auf fruchtbaren Boden trifft. Der Gastgeber muss unmissverständlich verdeutlichen, dass es soziologisch sinnvoll ist, lediglich bei der Schaffung von Basisvoraussetzungen behilflich zu sein und der Fordernde aus eigenem Antrieb für alles Weitere zu sorgen hat. Dazu muss sich der Gast mit Aussicht auf Erfolg in die nationale Wirtschaft eingliedern. Kann er das nicht, muss er mit aller Effizienz dafür sorgen, nach möglichst kurzer Zeit in der Lage zu sein, sich selbst zu versorgen. Ebendiese Not zur nahtlosen Eingliederung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Defensive der gastgebenden Nation, die immer mehr Gesetze und Werte für die Einwanderer aufgibt.
Besonders in westlichen Gesellschaften haben die Menschen viele fortschrittliche Werte zu verlieren. Umso trauriger stimmt es, dass die etablierte Politik fleißig beim Sterben jener Werte wegsieht oder gar mithilft, die ihre Vorfahren aufgebaut haben. Wer vertritt deutsche Genauigkeit? Wer überliefert altdeutsche Wanderlieder? Wer tritt für wirtschaftlichen Liberalismus ein? Wer schützt die traditionelle Familie? Wer braut schönes deutsches Bier?
Wer soll all diese Dinge vertreten, wenn eine offenbar unheilbare Büßerhaltung dem Volk vorschreibt, wie es sich zu äußern und zu denken hat? Eine Gesellschaft, in der man in der Öffentlichkeit stets bei jedem Satz abwägen muss, ob man ihn äußert, wenn es um politische Themen geht, kann keine gesunde Gesellschaft sein.

Die Politik versucht heutzutage beinahe krampfhaft, allem aus dem Weg zu gehen, das ansatzweise deutschkulturelle Inhalte trägt, um bloß nicht in den antifaschistischen Shitstorm der Meinungsingenieure zu geraten. Linke Gutmenschen faseln bei jeder Gelegenheit vom Gleichheitsgrundsatz, jeder sei unabhängig von seiner Herkunft gleich an Rechten. Wieso ziehen Antifanten dann ungestraft mit Bannern durch die Straßen, die ganz offen den deutschen Volkstod fordern? Und warum habe ich als Deutscher im Ausland bessere Karten, meine Herkunft nicht preiszugeben? Der westliche Werteverfall ist ein für viele Menschen unsichtbares Problem. Doch wenn er weiter voranschreitet, werden wir bald sehen, was uns fehlt…

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