Vatikan hebt Predigtverbot auf

Am 20. Januar 2015 informierte der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, die Medien in einer öffentlichen Stellungnahme darüber, dass er Pfarrer Paul Spätling aus Emmerich die Predigtvollmacht entzogen habe, weil der Geistliche sich am Abend zuvor bei einer Ansprache auf einer Pegida-Kundgebung in Duisburg islamkritisch geäußert hatte. Nachdem der Oberhirte von Münster das Gesuch des Priesters um Rücknahme dieses Predigtverbots abgewiesen hat, wandte sich Pfarrer Spätling gemäß den Regeln des Kirchenrechts am 19. März 2015 mit einem hierarchischen Rekurs an die römische Kleruskongregation, die von Kurienkardinal Beniamino Stella geleitet wird. Der Präfekt gab der Beschwerde des Geistlichen in seinem amtlichen Dekret vom 27. Juni 2015 (Prot-N. 20152101) hinsichtlich des vom Bischof verfügten Predigtverbotes recht und bezeichnet diese Maßnahme als "unverhältnismäßig". Die Kongregation erklärt, die Tatsache, dass Pfarrer Paul Spätling "im Zuge einer Demonstration eine Ansprache gehalten hat", reiche nicht aus, "um den vollständigen Entzug der Predigtvollmacht zu begründen." – Präfekt Stella fügt hinzu:

"Der Entzug der Predigtvollmacht müsste seine Grundlage weitaus unmittelbarer aus dem Umstand ableiten, dass der Kleriker nicht zum Predigen befähigt wäre oder dass er die zur Lehr- und zum Predigtdienst gegebenen Vorgaben seines Bischofs nicht eingehalten hätte". Die weitere bischöfliche Verfügung, welche dem islamkritischen Geistlichen untersagte, "öffentlich im Namen der Kirche innerhalb und außerhalb von Kirchen zu sprechen", wurde hingegen von der Kleruskongregation bejaht.
Das zeigt wieder einmal die Sprengkraft des Islam. Im Speziellen in Deutschland läßt sich die katholische Kirche durch den Islam spalten. Das ist überwiegend nur in Deutschland so. Einer der Hauptgründe dafür sind, weil die Katholische Kirche in die Finanzströme der Asylindustrie eingebunden wurde. Und zum anderen in der „Alimentierung" durch die Kirchensteuer. Vergleiche mit der katholischen Kirche in anderen Ländern (wie Polen, Ungarn, Tchechien), da sehen wir ein völlig anderes Verhältnis zum Islam als in Deutschland. Die katholische Kirche hat aus ihrer Geschichte heraus einen riesen Fundus was die Erfahrungen mit dem Islam angeht. Von der Schlacht bei Lepanto bis in die heutige Zeit der Christenverfolgung in den Islamischen Ländern. Die Politik hat im Lauf der Jahre die Kirche durch Finanzströme abhängig gemacht. Wie einen Drogensüchtigen Fixer. Deshalb gibt sich die Katholische Kirche hier in Deutschland so „gesättigt", selbstzufrieden und im Einklang mit den Roten und Grünen.
Georg Ratzinger, Papst Benedikt XVI. hatte das bereits analysiert und diese Selbstkritik in dem Buch „Salz der Erde" formuliert. In seiner Regensburger Rede hat er den Katholiken mitgegeben, aufzustehen und ihre Stimme zu erheben. Diesen Apell, den Papst Benedikt zwischen den Zeilen anklingen hat lassen, wird von den Deutschen Katholischen Bischöfen und Geistlichen aus den genannten Abhängigkeitsgründen nicht aufgegriffen. Sie trauen sich einfach nicht und begehen dadurch Verrat an der eigenen Kirche. Von den Katholischen Pristern und Priesteranwärter weiß man, dass es in dieser Hinsicht eine Art „Maulkorb" gibt, der über die innerkatholischen Strukturen in Deutschland gelebt wird. Das bedeutet, dass der Islam auf diese Weise unsere Katholische Kirche bereits in zwei Lager gespalten hat. Hier wird die Sprengkraft des Islam mehr als ersichtlich! Das weiß auch der Vatikan. Deshalb ist es sehr zu begrüßen, dass der Vatikan das Prediktverbot aufgehoben hat. Bleibt zu wünschen, dass dies vielen anderen Katholischen Pristern ebenso Mut macht, den Mund aufzumachen und nicht mehr zu schweigen.

free pokerfree poker