Die Stadt Köln plant die Ausweitung der sog. „Brötchentaste“ an Parkscheinautomaten. Diese soll es den Autofahrern ermöglich, 15 Minuten kostenfrei zu parken.

Der langwierigen Umsetzung des Projekts soll nun endlich entgegengewirkt werden. Dafür sind 30 Straßen im Gespräch, für die eine zeitnahe Umsetzung in Frage kommt.

Dies scheint „Die Linke“ im Stadtrat anders zu sehen. Allerdings aus ideologischen Gründen. Deren Fraktion spricht offen von einer angeblichen „Förderung des Autoverkehrs“ und behauptet, dass der Stadt Kosten i.H.v. jährlich 100.000 EUR verloren gingen. Diese finanziellen Mittel würden „beim Ausbau der Rad- und Fußwege aber auch für Abstellmöglichkeiten für Fahrräder“ fehlen.

Als Deutsche Konservative halten wir die Umsetzung der Brötchentaste für mehr als überfällig und fordern die Ausweitung dieser sinnvollen Einrichtung auf weite Teile des Stadtgebiets.

Diese Umsetzung käme auch den Fahrradfahrern zugute: Die Brötchentaste dürfte ein Anreiz für Kurzzeitparker sein, die Parkplätze zu nutzen und nicht in zweiter Reihe zu halten.

In Zeiten, in denen Autofahrer immer mehr gegängelt und abkassiert werden und der Radverkehr durch teils unsinnige Maßnahmen deutlich bevorteilt wird (Wegnahme von Fahrspuren, Tempobegrenzungen, Fahren entgegen der Einbahnstraße und Verengungen der Fahrbahn), ist es mehr als angebracht, an die motorisierten Verkehrsteilnehmer zu denken. Die finanziellen Mittel, welche zum Ausbau des Radverkehrs führen, fehlen wiederrum bei der Instandsetzung von Straßen und Infrastruktur.

Grundsätzlich ist unsere Partei an einem ausgewogenen Mobilitäts-Mix zwischen Fuß-, Rad- und Autoverkehr sowie zwischen Öffentlichen Personennahverkehr, Leihrädern und Carsharing interessiert. Die links-grüne Verkehrsideologie, welche seit Jahren den motorisierten Verkehr in Köln diskriminiert, lehnen wir jedoch entschieden ab.