CDU Köln: Skandal wird ausgesessen

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CDU Köln: Skandal wird ausgesessen

Der Skandal rund um die Kölner CDU schlägt inzwischen bundesweit hohe Wellen. Doch anstatt für Aufklärung oder gar für Konsequenzen zu sorgen, herrscht stille im Walde. Andrea Horitzky erholt sich am Timmendorfer Strand, Bürgermeister Bartsch macht Urlaub in Fernost, CDU-Chef Bernd Petelkau schweigt und Sozialdezernent Harald Rau windet sich raus.

Wenn wir zurück sind, wird alles wie bisher weiterlaufen“, lässt sich Horitzkys Ehemann Oliver in der „Bild“ zitieren.

Aussitzen ist natürlich auch eine Option. Ob sie sich die Taktik bei Angela Merkel abgeschaut haben? Klüngel und Selbstherrlichkeiten zeigen sich hier von ihrer besten Seite. Genau so darf es nämlich nicht weiterlaufen! Die Betroffenen müssen für uneingeschränkte Transparenz stehen und zudem von ihren Ämtern zurücktreten. Alles andere wäre eine weitere Unehrlichkeit gegenüber dem Steuerzahler.

Von der Stadtverwaltung erwarten wir eine lückenlose Aufklärung des Falls. Zudem müssen Rückzahlungen sowie die Beendigung der Unterbringungsmöglichkeiten von Asylbewerbern in Hotels geprüft werden.

 

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2018-04-11T20:07:16+00:00 11. April 2018|Köln, Nordrhein-Westfalen|