||(Diesel-) Fahrverbote nicht hinnehmbar

(Diesel-) Fahrverbote nicht hinnehmbar

2018-11-08T20:25:42+00:008. November 2018|Nordrhein-Westfalen|

Nun hat es auch Köln und Bonn erwischt: Ab April 2019 sollen hier Diesel-Fahrverbote gelten. Das entschied am heutigen Tage das Verwaltungsgericht Köln.

Für Bonn bedeutet dies streckenbezogene Fahrverbote. Wie diese aussehen, kann man sich am Beispiel Hamburg anschauen. Dort werden einige Straßenzüge für Diesel-KFZ gesperrt, welche aufgrund dessen einen größeren Umweg fahren müssen und damit noch mehr Schadstoffe entwickeln.

In Köln wird das Fahrverbot voraussichtlich in der kompletten Umwelt-Zone gelten. Damit werden sowohl Benziner- als auch Diesel-Fahrer mit den entsprechenden Abgas-Normen von einem großen Teil der Innenstadt sowie von mehreren rechtsrheinischen Stadtteilen ausgeschlossen. Nicht ausgeschlossen werden hingegen die Rhein-Schifffahrt, der Flugverkehr und die Kraftwerke.

Einmal mehr hat das Lobby-Grüppchen „Umwelthilfe“ seine links-grüne Ideologie gerichtlich bestätigen lassen. Wie die „Umwelthilfe“ agiert, hatten wir in einem eigenen Artikel erwähnt.

Bereits Ende Oktober meldete sich der Lungenarzt und ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie, Dieter Köhler, zu Wort. Dieser äußerte, nach einem Bericht des Fernsehsenders n-tv, bedenken an der derzeitigen Praxis der Grenzwerte: „Stickstoffdioxid (NO2) sei in Konzentrationen rund um den europäischen Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ‚total ungefährlich‘. Erst bei Dosen von 800 bis 1000 Mikrogramm würden unbehandelte Asthmatiker ‚etwas reagieren‘, sagte Köhler. Todesfälle gebe es aber ‚natürlich in keinem Fall‘. Ein Raucher beispielsweise erreiche ‚über 200.000 Mikrogramm pro Kubikmeter, wenn er eine Zigarette raucht‘.“

Zum heutigen Urteil äußert sich die Deutsche Konservative, Landesverband NRW wie folgt:

Der zerstörerische Links-Kurs dieses Staates erreicht eine neue Dimension. Bewährte Errungenschaften fallen nach und nach dieser ideologischen Gesinnung zum Opfer. Dabei sind Kraftfahrzeuge heutzutage so sauber wie nie zu vor. Dank der Weiterentwicklung bewährter Technologien. Und daran müssen wir festhalten. Alternative Antriebsmethoden sind bei weitem noch nicht ausgereift. Dennoch sehen wir es als erforderlich an, diese in der Forschung und Entwicklung weiter voran zu treiben. Solange eine eindeutige Gesundheitsgefährdung nicht erwiesen ist, fordern wir den Verzicht auf die geplanten Fahrverbote sowie die Rückgängigmachung der Umweltzonen.

Hinter den Plänen dieser Lobby-Grüppchen steckt meist ein reiner Hass auf Autos. Medienwirksames Blockieren von Straßen, Forderungen und Petitionen nach mehr Radverkehr und verkehrspolitische Einschränkung des KFZ-Verkehrs über die Räte und Parlamente zeigen den wahren Geist dieser Gesinnung.

Betroffen von den Fahrverboten sind auch Krankenwagen, Busse und Taxen. Bei Letzteren können die Kölner Fahrgäste mit einer Preiserhöhung (im Schnitt um 5,9%) rechnen, wenn der Kölner Stadtrat dem Vorschlag der Stadtverwaltung in seiner Sitzung am 22. November folgen sollte. Der Taxiruf Köln hatte die Preiserhöhung im Mai beantragt und diese u.a. mit gestiegenen Kraftstoffpreisen begründet. Bei den aktuellen Kraftstoff-Höchstpreisen und den nahenden Diesel-Fahrverboten, ist eine weitere Preiserhöhung nur noch eine Frage der Zeit. Steigende Fahrpreise sind auch bei den Verkehrsverbünden zu befürchten, sollten deren Verkehrsunternehmen dazu gezwungen sein, auf alternative und damit teurere Antriebsmethoden umzusteigen.

Preissteigerungen sind zukünftig auch im Einzelhandel und bei anderen Dienstleistungen nicht mehr auszuschließen, da auch die Wirtschaft von den Fahrverboten betroffen sein wird.

Dieser Irrsinn ist nicht weiter hinnehmbar! Die Deutsche Konservative wird sich zukünftig weiterhin für die Interessen der Autofahrer einsetzen. Insbesondere in unserem Landesparteiprogramm NRW haben wir diesbezüglich eindeutige Ziele formuliert.

 

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