Der Ebertplatz in der Kölner Innenstadt dominiert immer wieder die Schlagzeilen – in den letzten Tagen täglich.

Die, gegenüber dem Individualverkehr, tiefer gelegene Platzfläche ist nicht nur bauartbedingt ein regelrechter Angstraum. Waren in den vergangenen Jahren oftmals Obdachlose und Alkoholiker das Problem, so beanspruchen dort seit längerer Zeit Afrikaner das Gebiet für sich und ihren Drogenhandel.

Trotz mehrerer Polizeikontrollen in den letzten Monaten, von denen sich die Störer nicht beeindrucken ließen und heftigen Widerstand leisteten, kommt es auch weiterhin zu Zwischenfällen.

Zuletzt kam es unter den Afrikanern zu massiven Auseinandersetzungen auf dem Platz, in Folge dessen einer von ihnen getötet wurde.

Auch die Dreharbeiten für einen ZDF-Film mussten abgebrochen werden, da die Produktionsfirma sowie die Schauspieler vor Ort massiv bedroht wurden.

Ausgerechnet jetzt beschwert sich der grüne Bezirksbürgermeister Hupke mit den Worten „Die Polizei hat den Ebertplatz aufgegeben“. Herr Hupke sollte sich mal hinterfragen, ob seine Partei und er nicht mitschuldig an den Auswüchsen sind. Schließlich setzt sich Hupke gerne medienwirksam für Asylbewerber und die Legalisierung von Drogen ein.

Das Sicherheitsdefizit betrifft aber nicht nur den Ebertplatz. In der gesamten Stadt haben sich regelrechte Kriminalitätsschwerpunkte („Hotspots“) gebildet. Aber auch außerhalb dieser Hotspots hat die Verrohung und der Werteverfall in Verbindung mit einer gesteigerten Aggressivität dieser Gesellschaft zugenommen. Diese Problematik lässt sich deutschlandweit beobachten.

Neben der Aufstockung der Personalstellen bei Polizei und Ordnungsamt sowie einer Nulltoleranzstrategie im Vorgehen der Behörden und der Justiz gegen Störer, fordern wir, dass in Kindergärten und Schulen wieder unsere Werte vermittelt werden. Zudem müssen kriminelle Ausländer zwingend aus Deutschland ausgewiesen werden.

Aber auch von der Bevölkerung, der Politik und den Medien muss man erwarten können, dass Probleme ohne Tabus benannt werden und entsprechende Maßnahmen zur dauerhaften Problemlösung eingeleitet werden.