|, Nordrhein-Westfalen, Weihnachtskampagne|Einkaufsstraße bleibt dunkel – Hauseigentümer lehnen Weihnachtsbeleuchtung ab

Einkaufsstraße bleibt dunkel – Hauseigentümer lehnen Weihnachtsbeleuchtung ab

2018-12-08T16:51:24+00:008. Dezember 2018|Köln, Nordrhein-Westfalen, Weihnachtskampagne|

Im Rahmen unserer Weihnachtskampagne wollen wir das Bewusstsein der Menschen stärken, sich für den Erhalt unseres Brauchtums und unserer Traditionen einzusetzen.

Neben den von uns geforderten städtischen Weihnachtsschmuck, welcher im Verantwortungsbereich der jeweiligen Stadtverwaltungen liegt, rufen wir auch die Bürger dazu auf, ihre Wohnungen und Häuser festlich zu dekorieren und somit zum Erhalt der Weihnachtsstimmung beizutragen.

Einigen neuen Hausbesitzern in Köln-Deutz scheint es allerdings in erster Linie um ihr Kapital zu gehen. Nachdem diese ihre Objekte auf der Einkaufsstraße „Deutzer Freiheit“ saniert haben, bestehe nun deren Sorge darin, dass das Anbringen von Haken an ihren Häusern, an denen die Weihnachtsbeleuchtung befestigt werden soll, zu Schäden führen könnte. Wieder andere Eigentümer lehnen die Befestigung der Beleuchtung an ihren Objekten generell ab.

Daniel Wolf, Vorsitzender der Interessengemeinschaft (IG) Deutz äußerte im Kölner EXPRESS, dass „mindestens vier komplette Elemente der Beleuchtung fehlen und riesige Löcher entstehen würden“. Die stimmungsvolle Atmosphäre wäre dahin. Und so müsse die IG Deutz diesmal schweren Herzens verzichten.

Die Weigerung dieser Hauseigentümer kann und wird durch den wachsenden Werteverfall dazu beitragen, dass weitere Besitzer von Eigentum diesem Beispiel leider folgen werden. Daher muss die Stadtverwaltung den Weihnachtsschmuck, wie bis in die 90er Jahre üblich, wieder eigenverantwortlich anbringen.

Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie notwendig der von uns eingereichte Antrag auf städtischen Weihnachtsschmuck an die Stadt Köln gewesen ist.