Das Bonotel in Marienburg. Einst 4-Sterne Hotel mit prominenten Gästen wie Bud Spencer oder Diego Maradonna, wurde von der Stadt Köln für die Unterbringung sog. „Flüchtlinge“ gekauft und saniert – für den Gesamtpreis von 9,2 Millionen Euro.

Der ehemalige Pächter und seine Mitarbeiter durften gehen. Das erleichterte die Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz und die Stadtkasse um 700.000 EUR, welche der Pächter vor Gericht als Ablösesumme erstritt.

Weitere Steuergelder flossen u.a. in die Sanierung des Brandschutzes. Für Hotelgäste war dieser bis dato ausreichend.

Zukünftig dürfen sich 150 alleinreisende Männer aus Afrika und den arabischen Ländern an der exklusiven Unterkunft erfreuen. Geboten werden Wandgemälde, Marmorboden, Piano-Lounge und ein Restaurant. Letzteres verkauft die Presse dem Leser als „Essbereich“.

Der Leiter des Wohnungsamts, Josef Ludwig, schwadroniert derweil davon, dass der Ankauf des Hotels richtig gewesen sei. Einen Fehler sehe er darin nicht.

Diese Art der Steuergeldverschwendung dürfte einmalig sein. Daher wäre es folgerichtig, das Hotel schnellstmöglich zu verkaufen, um den entstandenen finanziellen Schaden bestmöglich auszugleichen. 150 Asylanten kann die Stadt auch anderweitig unterbringen.