Nach massiver Behinderung von Rettungsmaßnahmen durch Gaffer, muss ein Umdenken bei Politik und Justiz stattfinden.

In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Zwischenfällen durch Gaffer, welche die Einsatz- und Rettungskräfte teils massiv bei ihrer Arbeit behinderten. Zuletzt geschehen in Duisburg, als ein Auto von einer Straßenbahn gerammt wurde.

Es versammelten sich in kürzester Zeit ca. 300 Menschen am Unfallort, so dass beim Eintreffen der Rettungskräfte das verunfallte Fahrzeug nicht mehr als solches erkennbar war. Erst durch ein massives Polizeiaufgebot und den Einsatz eines Polizeihundes, konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden.

Menschlich kann man das Interesse von Schaulustigen nachvollziehen. Sobald diese zu Gaffern werden, welche die Einsatzkräfte massiv behindern, hört das Verständnis allerdings auf.

Politik und Justiz sind gefordert, sich diesem neuerlichen Werteverfall entgegenzustellen und die Störer die notwendige gesetzliche Härte spüren zu lassen.