In den letzten Jahren machten immer wieder linksextreme Deutschland-Abschaffer mit Aktionen rund um die stillen Feiertage auf sich aufmerksam, da diese in deren Augen abgeschafft gehören.

Am vergangenen Allerheiligen setzten sich in NRW gleich zwei Eishockey-Bundesligisten über dies gesetzlichen Regelung hinweg: Sowohl die „Krefeld Pinguine“ als auch die „Kölner Haie“ führten ihre Spiele in der Zeit durch, welche gesetzlich geschützt ist.

Nach dem Verstoß der Kölner Haie gegen das Sonn- und Feiertagsgesetz NRW stellen diese sich nun als Opfer der Feiertagsregelung dar. Die Kernaussagen der Haie lauten, dass in der Vergangenheit nicht immer geltendes Recht durchgesetzt wurde und man zu spät vom Ordnungsamt über die Feiertagsregelung informiert wurde. Zudem sei die Spielansetzung bereits seit 4 Monaten bekannt gewesen.

Fakt ist: Die Regelung zu den stillen Feiertagen existiert nicht erst seit 4 Monaten, sondern seit vielen Jahren. Und den Haien war diese Regelung auch bekannt. Trotzdem setzten sich diese über die gesetzliche Bestimmung hinweg. Dass die Haie durch das Ordnungsamt überhaupt auf die Einhaltung der Regelung hingewiesen wurden, spricht für die Behörde.

Die Polizei NRW, welche sich selbst als „bürgerorientiert, professionell, rechtsstaatlich“ beschreibt, muss sich die Frage gefallen lassen, wo ihre selbst ernannten Eigenschaften gewesen sind, als das Sicherheitskonzept ausgearbeitet wurde. Schließlich weiß auch die Landespolizei um die Feiertagsregelung.

KEC-Geschäftsführer Philipp Walter fragt sich derweil, in wie fern diese Regelung noch zeitgemäß ist. Diese Anbiederung an den herrschenden Zeitgeist ist insofern Heuchlerich, da die Haie erst im September (zusammen mit dem 1.FC Köln) einen „Diversity Day“ abgehalten hatten. Dabei ging es den Vereinen darum, für eine tolerante Gesellschaft einzustehen. Diese Toleranz scheint allerdings nicht für religiöse Christen zu gelten, wenn sich seitens der Haie über Feiertagsregelungen hinweggesetzt wird und diese anschließend in Frage gestellt werden.

Als DEUTSCHE KONSERVATIVE setzen wir uns für die Beibehaltung der gesetzlichen Feiertagsreglungen und damit für Werte, Kultur, Tradition und Brauchtum ein und befürworten eine Nulltoleranzstrategie der Behörden bei der Ahndung von Verstößen.