Am heutigen Tage stellte der Landesverband NRW einen Bericht des Kölner Stadtanzeigers auf seiner Facebook-Seite ein. Thema ist die Eröffnung eines Taubenhauses am Kölner Hansaring.

Taubenhäuser dienen, unserer Auffassung nach, der schonenden Regulation von Taubenpopulationen. Daher befindet sich im unserem Landesparteiprogramm NRW unter dem Punkt „Tierschutz“ folgende Forderung:

Stadttauben müssen wieder als das gesehen werden, was sie sind: Als Tiere! Daher wollen wir eine schonende Regulation der Population z.B. durch den Tausch der Taubeneier mit Plastikeiern erreichen. Eine weitere Möglichkeit, um die Taubenpopulation zu regulieren, sehen wir in der Einrichtung von Taubenhäusern analog der Stadt Fulda.

Der Facebook-Beitrag wurde, wie in Sozialen Netzwerken üblich, mit Schlagworten („Tags“) und einer Verlinkung zur Facebook-Seite des beteiligten Vereins Kölner Arbeitsgruppe gegen die Stadttaubenproblematik e. V., versehen. Zitat:

„Die Forderung aus unserem #Landesparteiprogramm, auch in #NRW #Taubenhäuser einzurichten, wurde nun in #Köln durch die #Stadtverwaltung und die Kölner Arbeitsgruppe gegen die Stadttaubenproblematik e. V. in die Tat umgesetzt. Im Rahmen des #Tierschutzes stehen wir für eine schonende Regulation der Population. #konservative“

Doch die Freude darüber, dass eine landesweite Forderung endlich einmal beispielhaft in die Tat umgesetzt wurde, währte nicht lange, da uns der unterschwellige Hass der vermeintlichen Tierschützer alsbald in einem Kommentar entgegenschlug. Diesen zitieren wir:

„Wir widersprechen oben genannter Aussage in allen Punkten. Weder war die Partei Deutsche Konservative an der Planung oder Durchsetzung des Taubenhauses beteiligt, noch stehen wir in irgendeiner Weise in Kooperation.
Wir untersagen hiermit, das Projekt in Zusammenhang mit der Partei zu nennen.
Unser Tierschutzverein teilt kein völkisches Gedankengut.“

Die „Tierschützer“ praktizieren hier das sprichwörtliche „mit Kanonen auf Spatzen schießen“.

Was gibt es denn an unserer o.g. Aussage zu widersprechen? Wir haben nie behauptet an der Planung und Durchsetzung beteiligt gewesen zu sein. Vielmehr stellen wir fest, dass unsere landesweite Forderung, Taubenhäuser nach dem Vorbild der Stadt Fulda zu errichten, endlich in die Tat umgesetzt wird.

Offenbar scheinen bei diesen Tierschützern totalitäre und antidemokratische Verhaltensweisen tief verwurzelt zu sein. Diesen steht in keiner Weise das Recht zu, unser grundgesetzlich verbrieftes Recht auf Willensbildung durch Parteiarbeit zu untersagen (Art. 21 Abs. 1 Satz 1).

Der Kampfbegriff „völkisches Gedankengut“ deutet stark auf eine linksextremistische Einstellung hin. Daher können wir jeden Demokraten nur dazu raten, diesem Verein, der unter dem Deckmantel des Tierschutzes agiert, keine finanziellen Mittel zukommen zu lassen und fordern das Landesamt für Verfassungsschutz dazu auf, sich diesen „Verein“ etwas genauer anzusehen.

 

Tierschutz ist konservativ! Unterstützen Sie uns.

Die DEUTSCHE KONSERVATIVE hat sowohl in ihrem Grundsatzprogramm, als auch in ihrem Landesparteiprogramm NRW zum Thema Tierschutz deutliche Forderungen aufgestellt und wird diese auch jederzeit im Sinne der Tiere vertreten.

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