||Landesregierung NRW nimmt die Rückkehr der Wölfe nicht ernst genug

Landesregierung NRW nimmt die Rückkehr der Wölfe nicht ernst genug

2018-11-04T19:51:13+00:004. November 2018|Nordrhein-Westfalen|

Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Wolf auch wieder in Nordrhein-Westfalen heimisch werden würde. Seit einiger Zeit ist dies nun der Fall. Aber bereits jetzt mehren sich Vorfälle mit gerissenen Tieren, welche Wölfe zu verantworten haben sollen.

Die Rede ist von 27 angeblichen Wolfsattacken auf Herden seit Jahresbeginn. 9 Fälle konnten durch DNA-Analysen bestätigt werden. Hinzu kommen 13 laufende Untersuchungen und 5 Falschmeldungen.

Inzwischen mehren sich erste Stimmen, welche den Abschuss der Wölfe in Betracht ziehen.

Die Landesregierung verfügt zwar über einen „Wolfsmanagementplan“, dieser ist aber nicht ausreichend gut durchdacht, wie sich jetzt herausstellt. Denn Schäfer, die sich einen sicheren Zaun zur Wolfsabwehr anschaffen wollen, erhalten nur dann Fördergelder der Landesregierung, wenn Wölfe in der entsprechenden Region seit mindestens 6 Monaten heimisch geworden sind. Wölfe, die sich auf Nutztiere „spezialisiert“ haben, können demnach getötet werden.

Die Deutsche Konservative setzt sich konsequent für den Tierschutz ein.
In unserem Landesparteiprogramm NRW befindet sich auch ein entsprechender Abschnitt, welcher sich mit der Rückkehr der Wölfe befasst. Dort heißt es: „Wir begrüßen die Rückkehr von Wölfen und fordern von der Landesregierung, sich auf eine Ansiedlung der Tiere ausgiebig vorzubereiten. Insbesondere sind Landwirte, bei der Anschaffung von unüberwindbaren Zäunen, zum Schutz ihrer Tiere, finanziell zu fördern.“

In diesem Zusammenhang fordern wir die Landesregierung NRW dazu auf, die sofortige Bereitstellung von Fördergeldern für die Schäfer zu veranlassen und von einem Abschuss der Wölfe abzusehen.