OB Reker sendet Glückwünsche zum Opferfest

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OB Reker sendet Glückwünsche zum Opferfest

Es sind grauenvolle Taten, welche in diesen Tagen vermehrt im islamischen Kulturkreis begangen werden: Im Namen Allahs werden Tiere zum Opferfest massenweise grauenvoll hingerichtet (betäubungsloses Schächten).

Den Tieren wird die Kehle aufgeschnitten, um diese dann qualvoll ausbluten zu lassen. Während dieses steinzeitlichen Rituals ergötzen sich die „Gläubigen“ am Todeskampf.

Diese Vorgehensweise ist nicht nur auf das Opferfest beschränkt, sondern findet auch Anwendung, um Halal-Fleisch, also islamkonformes Fleisch, zu produzieren. Dieses wird in immer mehr Supermärkten zum Verkauf angeboten. In Dönerläden ist der Verkauf meist obligatorisch.

Die Schächtung ist in Deutschland nach § 17 Tierschutzgesetz verboten. Dennoch dürfte dieses Verbot massenweise umgangen werden.

Ob eine Kontrolle dieses Verbots durch Regierungen und Stadtoberhäupter überhaupt erwünscht ist, bleibt fraglich. Insbesondere dann, wenn, wie jetzt in Köln geschehen, die Oberbürgermeisterin Henriette Reker den „Gläubigen“ zum Opferfest ihre Glückwünsche übersendet.

U.a. wird Reker auf der Seite der Stadt Köln wie folgt zitiert: „Das Besinnen auf die eigenen religiösen Werte ist ein Moment, den wir in allen Religionen und Glaubensrichtungen kennen. Ich persönlich halte diesen Moment für grundlegend, da er uns allen die Grundpfeiler unserer jeweiligen Religion immer wieder vergegenwärtigt.“

Frau Reker scheint es nicht weiter zu stören, dass ein Grundpfeiler der muslimischen Religion eben auch das barbarische Abschlachten von Tieren darstellt.

Als Deutsche Konservative lehnen wir das Schächten von Tieren grundsätzlich ab. Ein religiöses Gebot darf nicht über einem Verbot unserer Gesetze stehen. Aufgrund der Brutalität des Schächtens erachten wir eine Gesetzesverschärfung für zwingend erforderlich. Verstöße müssen ausschließlich als Straftat behandelt werden. Ausnahmegenehmigungen nach § 17 Tierschutzgesetz sind ersatzlos zu streichen.

Bis zur Umsetzung eines verschärften § 17 Tierschutzgesetz müssen jegliche Ausnahmegenehmigungen verweigert werden. Bei Verdacht auf Zuwiderhandlung muss ein behördliches Durchgreifen sichergestellt werden, um den Schutz der Tiere zu gewährleisten.

Frau Reker legen wir nahe, sich von ihrer Aussage zum Opferfest zu distanzieren und eine deutliche Stellungnahme gegen das Schächten abzugeben. Sollte sie nicht Willens dazu sein, halten wir die Oberbürgermeisterin nicht für würdig, dass ihr übertragende Amt weiterhin auszuführen. In diesem Falle sollte Sie von ihrem Amt sofort zurücktreten.

 

2017-09-03T19:02:44+00:00 3. September 2017|Köln, Nordrhein-Westfalen|