Ordnungsamt nicht durch Sicherheitsdienst ersetzen

|, Nordrhein-Westfalen|Ordnungsamt nicht durch Sicherheitsdienst ersetzen

Ordnungsamt nicht durch Sicherheitsdienst ersetzen

Ob Platzmangel in den Büros, die verhinderte Anschaffung von Pfeffer-Pistolen durch die Altparteien oder die fehlende Neubesetzung von Personalstellen: Das Kölner Ordnungsamt kommt nicht zur Ruhe.

Bezüglich der fehlenden Mitarbeiter kommt nun Bewegung in die Angelegenheit. Anstatt aber endlich die Stellen mit eigenen Mitarbeitern zu besetzen, startet die Stadtverwaltung einen faulen Kompromiss. Dieser sieht vor, mit Mitteln i.H.v. 230.000 EUR, Mitarbeiter von Sicherheitsdiensten („Security“) einzusetzen. Diese sollen die Ordnungsbeamten unterstützen. Der geplante Rahmenvertrag soll ab dem Jahr 2019 Gültigkeit erlangen und kann bis auf maximal 4 Jahre ausgeweitet werden. Daran lässt sich gut erkennen, dass die Stadtverwaltung nicht willens ist, die Stellen im Ordnungsamt zu besetzen.

Die Deutsche Konservative ist mit dem Vorgehen der Stadtverwaltung nicht zufrieden. Natürlich ist die Aufstockung der Mannstärke bei Einsätzen eine Entlastung für die Ordnungsbeamten. Allerdings halten wir es für erforderlich, dass die Durchsetzung von hoheitlichen Aufgaben mit dem eigenen Personal durchgeführt werden muss. Zumal dieses auch besser aufeinander abgestimmt ist.

Anstatt die Personalnot künstlich in die Länge zu ziehen, erwarten wir von der Stadt Köln, das alle Stellen bis 2019 besetzt werden.

 

2018-08-24T17:44:57+00:0024. August 2018|Köln, Nordrhein-Westfalen|