Pferde im Karneval – Kontrollen unzureichend

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Pferde im Karneval – Kontrollen unzureichend

Nachdem es auch in diesem Jahr zu einem Zwischenfall im Kölner Rosenmontagszug mit einem Pferd gekommen ist, reißen die Diskussionen um eine zukünftige Teilnahme der Tiere nicht ab.

Wie nun bekannt gegeben wurde, sind von den 390 Tieren, welche am Rosenmontagszug teilnahmen, nur 48 Tiere durch die Amtsveterinäre überprüft worden. Zudem wurde bei einem dieser Pferde Beruhigungsmittel im Blut festgestellt.

Als Deutsche Konservative sehen wir uns sowohl der Tradition als auch dem Tierschutz verpflichtet. Daher gehören Pferde auch weiterhin zu Brauchtumsveranstaltungen dazu. Allerdings erweisen sich die behördlichen Überwachungsmaßnahmen im Rahmen des Tierschutzes als völlig unzureichend.

Wir fordern die generelle Aufstockung von Amtstierärzten bei den Behörden. Bei Großereignissen, wie Karneval, sollen die Veterinärämter im Rahmen der Amtshilfe auf Amtstierärzte anderer Behörden zugrückgreifen, um eine entsprechende Überwachung der tierschutzrechtlichen Bestimmungen gewährleisten zu können.

Mittelfristig fordern wir die Umsetzung einer Tierschutzpolizei, welche sich aus Mitarbeitern der Veterinär- und Ordnungsämter zusammensetzt.

Für die Teilnahme an Brauchtumsveranstaltungen müssen die Pferde und deren Reiter intensiv geschult werden. Die Eignung beider ist nachzuweisen.

 

2018-02-27T19:20:11+00:0027. Februar 2018|Köln, Nordrhein-Westfalen|