|, Nordrhein-Westfalen|Steuerfinanzierte Lobbyarbeit der Umwelthilfe

Steuerfinanzierte Lobbyarbeit der Umwelthilfe

2018-02-28T19:17:47+00:0028. Februar 2018|Bundesverband, Nordrhein-Westfalen|

Nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts über die Verhängung von Diesel-Fahrverboten, welche durch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) eingeklagt wurde, steht die Organisation nun selbst im Fokus der Öffentlichkeit.

DUH-Chef Jürgen Resch hatte sich gerade erst massiv darüber aufgeregt, dass die von ihm selbst geforderte Nachrüstung zahlreicher Dieselautos nun mit Steuergeldern finanziert werden könnte. Dabei kassiert die DUH selbst eine Millionen-Förderung vom Bund und wird damit durch die deutschen Steuerzahler finanziell subventioniert. […] Doch die DUH wird niemand stoppen. Am wenigsten der Staat selbst – denn er hängt voll mit drin. Und man teilt sich eine Geldquelle, die nie versiegt: den Steuerzahler. berichtet Focus Online.

Das zeigt einmal mehr, wie Lobby-Gruppen die politische Arbeit beeinflussen und wie sehr sich Politiker von diesen beeinflussen lassen.

Die DUH arbeitet inzwischen darauf hin, auch für Benzin-Motoren eine Nachrüst-Pflicht mit Partikelfiltern durchzusetzen.

Bereits am 07. August 2017 berichtete die Süddeutsche Zeitung über die DUH:
Der kleine Öko-Verband mit lediglich 273 Mitgliedern klagt quer durch die Republik gegen Städte und Konzerne, um Fahrverbote für Dieselautos durchzusetzen. Wer die Deutsche Umwelthilfe als Mitglied unterstützen will, wird übrigens eingehend überprüft. So jemand brauche, wie Resch erzählt, entweder ‚so eine Art Bürgen‘ dafür, dass er es ernst meint mit dem Umweltschutz. Oder er wird zum Gespräch eingeladen. ‚Die DUH könnte ansonsten leicht unterlaufen und lahmgelegt werden‘, fürchtet Resch. Er will sich von niemandem bremsen lassen.

Wie die FAZ in ihrem Artikel vom 26.05.2016 berichtete, nutze die DUH sog. „Vertragsstrafen“ als weitere Einnahmequelle. Rund 1600 Verfahren strenge die DUH im Jahr an, sagt Geschäftsführer Resch.

Offensichtlich hat sich die DUH auf ihre links-grüne Fahne geschrieben, Autos komplett auszurotten und sich durch nichts und niemanden stoppen zu lassen. Das dies, zumindest bis in die nahe Zukunft, absolut weltfremd ist, kann man solchen Ideologen wohl nur schwerlich vermitteln.

Wir fordern alle Ministerien und Behörden dazu auf, ihre Zusammenarbeit mit der DUH auf den Prüfstand zu stellen und verantwortungsvoll mit den Steuereinnahmen der Bundesbürger umzugehen.