Nach dem Überfall auf einen Geldtransporter am Kölner Flughafen deutet immer mehr darauf hin, dass auch in diesem Fall Mitglieder der Rote-Armee-Fraktion (RAF) ihre Finger im Spiel hatten.

Dabei war der Überfall am Flughafen an Aschermittwoch bereits der dritte ähnlich gelagerte Kölner Fall seit dem Jahre 2013. Damals gab es einen Überfall auf einen Geldtransporter in K.-Rodenkirchen. Im März 2018 folgte ein Überfall auf einen Geldboten in K.-Godorf. Stets wurden Maschinenpistolen benutzt und damit geschossen. Auch geklaute Fluchtfahrzeuge kamen zum Einsatz, welche nach den Taten in Brand gesteckt wurden.

Immer wieder kam die Frage auf, ob die Taten im Zusammenhang mit den Mitgliedern Ernst-Volker Staub, Daniela Klette und Burkhard Garweg der ehemaligen RAF stehen. Während das Landeskriminalamt (LKA) in Niedersachsen bereits in zwölf Fällen wegen dort verübter Raubstraftaten in Zusammenhang mit den RAF-Mitgliedern ermittelt, schweigt das LKA Nordrhein-Westfalen zu den Hintergründen der Kölner Taten.

Im Kölner Express äußerte sich der Fachpublizist für Strafrecht und Kriminalpolitik, Benjamin Reimers, hierzu. Er glaubt nicht, dass die RAF-Mitglieder einfach nur Geld zum Bestreiten ihres Lebensunterhalts benötigen. Reimers vermutet, dass Staub, Klette und Garweg „Unterstützer“ haben sowie „Terrorfinanzierung betreiben“.

Sollte hier tatsächlich im Hintergrund ein Neuaufbau einer linksterroristischen Vereinigung vorangetrieben werden, so sind hierfür auch Politiker der etablierten Parteien, Vertreter von Medien und Kirchen und Teile dieser Gesellschaft dafür verantwortlich zu machen. Diese haben jahrzehntlang einen linken bis linksextremistischen Trend in Deutschland etabliert und Teile der geltenden und gut funktionierenden Gesellschaftsordnung zerstört.

Die Deutsche Konservative setzt sich für die Wiederherstellung von Werten, Traditionen und Brauchtum ein. Wir halten an den gewachsenen Sitten und Normen, welche Deutschland einst erfolgreich gemacht haben, fest und werden uns gegen jegliche Tendenz stellen, diese weiter aufzuweichen oder gar abzuschaffen.

In diesem Zusammenhang fordern wir die sofortige Aufstockung von finanziellen Mitteln zur Bekämpfung der linksextremistischen und linksterroristischen Tendenzen und damit eine Rückkehr zum Rechtsstaat. Linke Täter gehören nicht mit Samthandschuhen angepackt, sondern mit aller Kraft des Rechtsstaats bestraft. Eine Nulltoleranzstrategie bereits bei kleinsten Verstößen ist unabdingbar.