Seit vielen Jahren treiben Politiker, insbesondere der Parteien SPD, Grüne, Die Linke, Piraten und Splittergrüppchen wie „Deine Freunde“, ein gefährliches und ideologisch verblendetes Spiel in Sachen Verkehrspolitik. Ausbaden müssen dies vor allem die Kraftfahrzeugfahrer.

Seitens dieser Ideologen werden immer weitere Vorstöße unternommen, um den Autofahrer zu diskriminieren.

Wir berichteten bereits darüber, wie sehr sich Die Linke über die Einführung der „Brötchentaste“ pikierte, wie ein Mitglied der Piratenpartei sowie die Grünen Autofahrer durch Eingriffe in den Straßenverkehr nötigten und wie komplette Stadtteile durch das veranstalten von Demonstrationen von links-grünen Ideologen, zusammen mit den linksextremistischen Parteien DKP und MLPD, lahmgelegt wurden. Gleichzeitig werden Radfahrer von Lobbygruppen, wie dem ADFC, zu Opfern hochstilisiert.

Vermeintliche „Pilotprojekte“, wie das „Verkehrsprojekt Ringe“ oder die komplette Sperrung der Zülpicher Str. i.H. der Universität, zeigen das ganz Ausmaß dieses verkehrspolitischen Irrsinns.

Während Fahrradfahrer alle möglichen Sonderregelungen zu ihren Gunsten zugesprochen bekommen und sich über die restlichen verbleibenden Regelungen hinwegsetzen, werden Autofahrer immer weiter genötigt.

 

Vorschau auf 2018: Wegfall von Fahrspuren und Parkplätzen; 60 Fahrradstraßen

Bereits im kommenden Jahr wird sich die Lage für alle Verkehrsteilnehmer weiter zuspitzen. Dann werden weitere Fahrspuren für den KFZ-Verkehr gestrichen und dem Radverkehr zur Verfügung gestellt. Parkplätze werden ebenfalls wegfallen. Dies alles wird zu noch mehr Stau, Lärm und Umweltbelastung führen. Auch die Unfallgefahr dürfte damit nicht gesenkt werden. Ausbaden dürfen das vor allem die Berufspendler und Lieferfahrzeuge.

 

Infrastruktur marode

Viele Straßen, Wege, Plätze und Bauwerke sind inzwischen so marode, dass diese dringend saniert werden müssten. Dies scheint die Politik im Kölner Rathaus aber nicht sonderlich zu interessieren. Anstatt beispielsweise die Germaniastr. in Buchheim zu sanieren, welche sich seit den 80er Jahren in einem schlechten Zustand befindet, werden neue, irrsinnige Fahrrad-Projekte mit Steuermitteln finanziert.

 

Verzögerung bei Baumaßnahmen

Als würde das alles nicht schon reichen, kommt es immer wieder zu Verzögerungen bei bestehenden Baumaßnahmen. Gerade wurde bekannt, dass die Fertigstellung der Sanierung des Tunnels auf der Stadtautobahn in Kalk erst für Ende 2018 geplant ist. Ursprünglich war die Fertigstellung für März 2016 vorgesehen. Der Verkehrskollaps dürfte somit vorprogrammiert sein, denn im nächsten Jahr beginnen auch die Bauarbeiten auf der Mülheimer Brücke, die bereits jetzt schon ständig überlastet ist. Seit Jahren ist dieser Bereich ein Stau-Hotspot, nicht zuletzt auch durch die Sperrung der maroden Leverkusener Autobahnbrücke für den LKW-Verkehr. Die Verkehrsstörungen sorgen zudem zu Verspätungen im Busbereich.

 

Gleichgewicht wiederherstellen

Die seit Jahren verfehlte Verkehrspolitik zu Gunsten von Lobby-Gruppen und links-grünen Verkehrsideologen muss dringend gestoppt und wieder rückgängig gemacht werden. Dies sollte im Interesse aller Verkehrsteilnehmer sein. Es müssen wieder eindeutige Regelungen her, damit sich Fahrradfahrer und Autofahrer nicht immer weiter in die Quere kommen.

Die Deutsche Konservative setzt sich für klare, altbewährte und attraktive Regelungen im Straßenverkehr sowie einen Mobilitätsmix ein:

  • Einführung eines täglichen Nachtverkehrs auf allen Linien im Bus- und Bahnbereich
  • Verdichtung von Taktzeiten und Erhöhung des Platzangebots
  • Ausstattung der Busse mit Klimaanlagen analog anderer deutscher Städte
  • Wiedereinführung der „Mini Mobile“ um die Kölner Veedel untereinander besser zu vernetzen
  • Erhalt und Ausbau von Parkplätzen sowie Einführung der „Brötchentaste“ auf diesen Plätzen
  • Realisierung von „Grünen Wellen“
  • Reduzierung von Tempo 30 Zonen auf ein erforderliches Mindestmaß und auf besonders schützenswerte Bereiche; eine Begrenzung auf bestimmte Uhrzeiten ist zu prüfen
  • Auf Hautverkehrsstraßen ist die Wiedereinführung von Tempo 70 zu prüfen
  • Einführung eines Verkehrssystemmanagements (VSM) nach Vorbild der Stadt Düsseldorf
  • Erneuerung des Infotafelsystems mit Variotafeln und Wechselwegweisern zur
    situationsbedingten und strategischen Verkehrssteuerung und Verkehrsinformation
  • Zeitnahe Sanierung aller maroden Brücken; bis dahin Überprüfung auf Einhaltung der Durchfahrtsverbote für LKW
  • Realisierung neuer „Wildbrücken“
  • Aufhebung der Freigabe des Radverkehrs entgegengesetzt der Einbahnstraße sowie die Reduzierung von Fahrradstraßen
  • Kennzeichnungspflicht von Fahrrädern („Kennzeichen“)
  • Rückgängigmachung der Wegnahme von Fahrspuren
  • Gezielte Maßnahmen gegen Raser und Verkehrsrowdys statt Bevormundung der restlichen Verkehrsteilnehmer durch künstliche Verkehrsberuhigungen
  • Gezielter Ausbau von Radwegen sowie die Nutzungspflicht dieser Wege
  • Prüfung auf Einrichtung von Schnellradwegen zwischen Köln und seinen Nachbarstädten
  • Erweiterung der Verkehrserziehung in Grundschulen
  • Verpflichtende Einführung von Fahrerausweisen in Taxen
  • Nulltoleranzstrategie der Behörden bei begangenen Verstößen